Die 3 besten Nachtcremes im Test 2019

Text von Kosmetikliste Test Team | 08.04.2019

Nachtcreme Test

Die Hauptfunktion einer Nachtcreme besteht darin, die Haut bei der nächtlichen Regeneration zu unterstützen. Darüber hinaus überzieht die Creme Deine Haut mit einem schützenden Film, der sie vor dem Austrocknen bewahrt. Auf diese Weise kann eine gute Nachtcreme auch vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken oder sogar bereits vorhandene Fältchen mindern. Viele praktische Tipps für die Auswahl einer Nachtcreme erhältst Du hier.

Diese Inhaltsstoffe eignen sich besonders gut für Nachtcremes

Einige Substanzen sind als Inhaltsstoffe für Nachtcremes besonders gut geeignet. Bestimmt hast Du schon einmal von Hyaluronsäure gehört. Es handelt sich um eine natürliche Substanz, die überall in unserem Körper zu finden ist. Sie bindet große Mengen Feuchtigkeit und trägt unter anderem dazu bei, dass die Haut hydratisiert wird und die Gelenke geschmeidig bleiben. Bereits ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Produktion von Hyaluronsäure stetig ab, sodass Du nun von außen nachhelfen kannst.

Neben Hyaluronsäure gibt es noch viele weitere Substanzen, die Deine Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen können, so etwa Aloe Vera, Urea (Harnstoff) und Glycerin.

Auch das Provitamin B5 (Panthenol) ist in vielen Nachtcremes zu finden. Die Substanz hat einen beruhigenden Effekt auf die Haut und wirkt leicht entzündungshemmend. Deine Haut kann sich also optimal vom Stress des Tages erholen und begeistert am nächsten Morgen durch einen frischen, ausgeruhten Teint. Weitere Vitamine, die in zahlreichen Nachtcremes enthalten sind, sind die antioxidativen Vitamine A und E.

Je nach Hauttyp kommt eventuell auch eine Nachtcreme mit pflanzlichen Extrakten für Dich infrage – beispielsweise mit beruhigendem Kamillenextrakt oder mit Traubenkernextrakt, welcher ebenfalls eine antioxidative Wirkung auf die Haut hat. Ein Inhaltsstoff, der in keiner Nachtcreme fehlen sollte, sind pflanzliche Öle wie Sheabutter, Olivenöl oder Avocadoöl. Die Öle überziehen Deine Haut mit einem Schutzfilm und stärken den Hydrolipidmantel. Je trockener Deine Haut ist, umso mehr Fette und Öle sollten in Deiner Nachtcreme enthalten sein!

Welche Nachtcreme für die reife Haut ab 50?

Beste Nachtcreme ab 50

Für reife Haut ab 50 empfiehlt sich eine reichhaltige Nachtcreme mit einem hohen Anteil an hochwertigen Fetten und Ölen. Denn: Reife Haut benötigt nicht nur Feuchtigkeit, sie ist meist auch sehr fettarm. Das liegt daran, dass die Haut mit zunehmendem Alter immer dünner wird. Das Bindegewebe geht zurück und die Haut ist nicht mehr so gut in der Lage, Fette und Feuchtigkeit zu binden. Für die Pflege reifer Haut ab 50 greifst Du am besten zu einer Nachtcreme mit Anti-Aging-Wirkstoffen, damit Deine Haut geglättet wird und möglichst keine neuen Falten auftreten.

Welche Creme für jüngere Haut?

Jüngere Haut benötigt in der Regel nur Feuchtigkeit, aber kein zusätzliches Fett – dies ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden. Greifst Du zu einer reichhaltigen Nachtcreme, obwohl der Fettgehalt Deiner Haut gut ausbalanciert ist, riskierst Du, dass Deine Poren verstopfen und Unreinheiten entstehen. An Stelle einer Nachtcreme kannst Du für jüngere Haut eine ganz normale Feuchtigkeitscreme verwenden, also beispielsweise Deine Tagescreme morgens und abends auftragen. Es spricht jedoch nichts dagegen, Deine Haut bei Bedarf mit einer etwas reichhaltigen Nachtcreme zu pflegen – etwa im Winter, wenn trockene Heizungsluft, Kälte und Wind Deiner Haut besonders zu schaffen machen.

Tipps für die Anwendung einer Nachtcreme

Damit Deine Nachtcreme ihre Wirkung optimal entfalten kann, solltest Du bei der Anwendung einige Tipps beherzigen. Besonders wichtig ist, dass Du Deine Haut zunächst gründlich reinigst – beispielsweise mit einer leicht rückfettenden Reinigungsmilch oder einem erfrischenden Reinigungsgel. So befreist Du Deine Haut von Ballast und sorgst dafür, dass die Poren sich öffnen. Trockne Deine Haut anschließend gut ab – verzichte jedoch auf starkes Rubbeln, denn dies würde Deine Haut nur irritieren. Nun kannst Du entweder direkt die Nachtcreme auftragen oder vorher ein Feuchtigkeitsserum anwenden. Lasse das Serum in diesem Fall vollständig einziehen und massiere Deine Nachtcreme im Anschluss mit leicht kreisenden Bewegungen in die Haut ein.

Lieber eine Tages- oder eine Nachtpflege?

Für normale bis leicht trockene Haut ist eine Tagespflege, die zweimal täglich aufgetragen wird, in der Regel ausreichend. Wenn Du reife und/oder sehr trockene Haut hast, ist es hingegen ratsam, Tages- und Nachtcreme miteinander zu kombinieren. Wie Du Deine Haut pflegen solltest, kann auch von der Jahreszeit abhängen: Beispielsweise kommen viele Menschen im Sommer mit einer leichten Tagescreme gut zurecht, während sie in der kalten Jahreszeit zusätzlich eine reichhaltigere Nachtcreme benötigen.

Diese Produkte sind ebenfalls für die Pflege in der Nacht geeignet

Eine Nachtcreme ist eine gute Voraussetzung dafür, dass Deine Haut sich in der Nacht vollständig regenerieren kann. Wenn Du Deiner Haut noch mehr Pflege zukommen lassen möchtest, kannst Du zusätzlich zu einem Serum oder zu einem Gesichtsöl greifen.

Ein Serum

Ein Serum – beispielsweise mit dem Wirkstoff Hyaluronsäure – wird unmittelbar vor der Creme auf die Haut aufgetragen. Es spendet intensiv Feuchtigkeit, ist dabei jedoch absolut fettfrei.

Ein Gesichtsöl

Ein Gesichtsöl eignet sich vorrangig für extrem trockene Haut. Es ist stark rückfettend und überzieht die Haut mit einem schützenden Ölfilm.

Was sollten Männer beim Kauf einer Nachtcreme beachten?

Beim Kauf einer Nachtcreme gelten für Männer die gleichen Hinweise wie für Frauen. Doch Vorsicht: Männerhaut ist in der Regel fetthaltiger als Frauenhaut. Aus diesem Grund müssen Männer normalerweise erst später zu einer reichhaltigen Nachtcreme greifen – dann sollten sie es jedoch unbedingt tun, denn wenn die Hautalterung erst einmal eingesetzt hat, entstehen sehr schnell sehr tiefe Falten. Nachtcremes für Frauen und Männer unterscheiden sich in erster Linie in ihrem Fettgehalt sowie im Duft.

Warum ist es nicht immer sinnvoll, eine Nachtcreme selbst herzustellen?

Leider ist es nicht immer sinnvoll, eine Nachtcreme selbst herzustellen – insbesondere, weil selbstgemachte Pflegeprodukte nicht sehr lange haltbar sind und schnell verbraucht werden müssen. Des Weiteren sind hochwertige Inhaltsstoffe sehr teuer, vor allem dann, wenn Du nur geringe Mengen kaufst. Es kann sich zudem als schwierig erweisen, die einzelnen Zutaten milligrammgenau abzuwiegen. Nicht zuletzt ist es nicht einfach, den geeigneten Fettgehalt einer Nachtcreme genau einzuschätzen. Du müsstest sehr viel experimentieren, während Du Dich beim Kauf einer Nachtcreme ganz einfach an den Herstellerangaben orientieren kannst.

Fazit

Mit einer guten Nachtcreme kannst Du Deine tägliche Hautpflege sinnvoll ergänzen. Achte jedoch unbedingt darauf, dass der Fettgehalt den Bedürfnissen Deiner Haut entspricht und dass ausschließlich hochwertige Inhaltsstoffe verarbeitet wurden, damit Du von bestmöglichen Ergebnissen profitieren kannst.

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