Reinigungsmilch Test – Welches sind die Besten Reinigungsmilche 2019?

Text von Kosmetikliste Test Team | 22.02.2019

Reinigungsmilch Test

Eine Reinigungsmilch eignet sich hervorragend zur täglichen Reinigung Deiner Gesichtshaut – sofern das Produkt zu Deinem individuellen Hauttyp passt. Worauf Du beim Kauf einer Reinigungsmilch achten solltest, wie Du sie richtig anwendest und vieles mehr erfährst Du in diesem Artikel.

Welche Zusammensetzung bei diesen Hauttypen

Je nachdem, wie Deine Haut beschaffen ist und welche Bedürfnisse sie hat, musst Du beim Kauf einer Reinigungsmilch bestimmte Aspekte berücksichtigen. Was Du beachten solltest, wenn Du trockene, empfindliche, reife oder fettige Haut hast, kannst Du hier nachlesen.

Trockene Haut

Trockene Haut ist sehr dünn und feinporig. Sie ist somit nur bedingt in der Lage, Feuchtigkeit längerfristig zu speichern. Dieser Hauttyp reagiert sehr sensibel auf Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung und neigt zu Irritationen und vorzeitiger Faltenbildung. Am besten greifst Du zu einer reichhaltigen Reinigungsmilch mit hochwertigen Ölen und beruhigenden Kräuterextrakten. Auch Inhaltsstoffe wie Panthenol, Kamille und Allantoin sind für trockene Haut gut geeignet.

Empfindliche Haut

Empfindliche Haut reagiert stark auf innere und äußere Reize – beispielsweise auf Stress, UV-Strahlung und extreme Temperaturen. Schneller als bei anderen Hauttypen kommt es zu Rötungen, Juckreiz, Verdickungen der Hornschicht und Störungen der Talgdrüsenaktivität. Die Reinigungsmilch Deiner Wahl sollte beruhigende Wirkstoffe und pflegende Öle wie Weizenkeimöl oder Macadamiaöl enthalten, um den Hydrolipidmantel der Haut zu stabilisieren und das Hautbild langfristig zu verbessern.

Reife Haut

Reinigungsmilch für reife Haut darf ruhig reichhaltig sein, also einen hohen Anteil an pflanzlichen Fetten und Ölen aufweisen. Zusätzlich sind Anti-Aging-Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Vitamin A, Vitamin E, Q10 und Panthenol (Provitamin B5) empfehlenswert. Eine Reinigungsmilch, die optimal zu Deiner reifen Haut passt, sollte den Wassergehalt der Haut erhöhen, einem erneuten Wasserverlust entgegenwirken und die Haut mit einem schützenden Film aus Fett und Feuchtigkeit überziehen.

Fettige-, Akne- und Mischhaut

Reinigungsmilch ist fast immer rückfettend. Wenn Deine Haut fettig ist und zu Unreinheiten und Akne neigt, solltest Du also besser zu einer Alternative greifen, beispielsweise zu Reinigungsgel oder Reinigungsschaum. Bei Mischhaut kommt es darauf an, wie stark die Unterschiede zwischen den Wangen und der fettigen T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) ausgeprägt sind. Wenn Du eine Reinigungsmilch ausprobieren möchtest, entscheide Dich vorzugsweise für ein leichtes Produkt mit geringem Fettanteil beziehungsweise für eine Reinigungsmilch speziell für Mischhaut.

Diese Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein

Wenn Du Dir eine Reinigungsmilch kaufst, wirf einen kritischen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe. Während einige Substanzen Deine Haut intensiv pflegen und Dein Hautbild langfristig verbessern können, haben andere eine potenziell schädliche Wirkung auf Haut und Körper. So fungieren Parabene zwar als Konservierungsmittel – sie lösen jedoch häufig Allergien aus und behindern die natürliche Enzymaktivität. Auch Mineralöle, die in Pflegeprodukten als Fettkomponente, Weichmacher und Antistatikum zum Einsatz kommen, sind bedenklich: Sie verbleiben auf der Hautoberfläche, fördern Verstopfungen und behindern die Feuchtigkeitsregulation der Haut. Eine pflegende Wirkung haben sie (im Gegensatz zu pflanzlichen Ölen) hingegen nicht. Achte außerdem darauf, dass Deine Reinigungsmilch keine Silikone enthält. Sie sollen für eine angenehme Konsistenz und für eine gute Verteilbarkeit sorgen, sind aber sehr belastend für die Umwelt.

Naturkosmetik

Wenn von Naturkosmetik die Rede ist, sind für gewöhnlich Pflegeprodukte gemeint, die ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Allerdings gibt es keine exakte Definition des Begriffs und Unternehmen können ihn nach Belieben verwenden – was tatsächlich in einem Produkt enthalten ist, erfährst Du also nur durch einen genauen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe. Wurde das Produkt durch ein Siegel zertifiziert, muss es jedoch den Richtlinien dieses Siegels entsprechen. Dabei gilt die Faustregel: Natürliche Inhaltsstoffe sind nicht automatisch besser verträglich, und synthetische Inhaltsstoffe sind nicht immer schlecht.

Vegane Pflegeprodukte

Naturkosmetik ist nicht zwangsläufig vegetarisch oder vegan. Der Einsatz von Substanzen, die von Tieren produziert werden (Milch, Honig), ist bei einigen Naturkosmetik-Siegeln nämlich ebenso erlaubt wie der Einsatz von Substanzen, die von toten Tieren stammen (tierische Fette, Kollagen, Nerzöl). Anders sieht es aus, wenn ein Produkt mit dem Hinweis „vegan“ gekennzeichnet ist. Es enthält dann keine Inhaltsstoffe, die von Tieren produziert werden oder von Tieren stammen. Leider bedeutet dies nicht, dass das Produkt gänzlich ohne Tierversuche hergestellt wurde – auch wenn dies in ethischer Hinsicht einen erheblichen Widerspruch darstellt.

PH-hautneutrale Pflegeprodukte

Die Haut hat einen leicht sauren pH-Wert von 5,5, wobei leichte Schwankungen bis 4 oder 6,5 möglich sind. PH-hautneutrale Pflegeprodukte weisen den gleichen pH-Wert auf. So soll verhindert werden, dass der Säureschutzmantel der Haut angegriffen oder neutralisiert wird. Übrigens: Während der Begriff „pH-hautneutral“ einen pH-Wert von durchschnittlich 5,5 meint, bezieht sich der Begriff „pH-neutral“ im Allgemeinen auf einen Wert von 7 (alles unter 7 = sauer, alles über 7 = basisch).

Anwendung

Die Anwendung einer Reinigungsmilch ist denkbar einfach. Je nachdem, um was für ein Produkt es sich handelt, trägst Du die Milch pur auf oder gibst zusätzlich ein wenig Wasser auf Deine Hände. Danach sanft einmassieren, damit die Milch Schmutzpartikel, überschüssigen Talg und abgestorbene Hautschüppchen aufnehmen kann. Einige Produkte werden lediglich mit einem Kosmetiktuch abgenommen, bei anderen benutzt Du zum Abwaschen klares Wasser.

Wie wäre es mit einem Reinigungsschaum?

Reinigungsmilch oder Reinigungsschaum.

Ein Reinigungsschaum enthält verschiedene pflegende und feuchtigkeitsspendende Substanzen und ermöglicht eine sehr schonende Hautreinigung. Er eignet sich daher gut für empfindliche Haut, kann aber grundsätzlich für alle Hauttypen verwendet werden.

Reinigungsöl

Reinigungsöl enthält kein Wasser und ist extrem rückfettend. Du solltest dieses Pflegeprodukt also nur dann verwenden, wenn Du sehr trockene Haut hast, der es an Feuchtigkeit und Fett mangelt.

Oder lieber ein Reinigungswasser

Reinigungswasser enthält oftmals Alkohol. Dieser hemmt zwar Entzündungen, kann die Haut aber auch austrocknen. Für trockene Haut solltest Du also allenfalls ein sehr mildes Reinigungswasser ohne Alkohol benutzen.

Auch ein Reinigungsgel reinigt die Haut sehr gründlich

Reinigungsgel wird mithilfe von Wasser aufgeschäumt und fühlt sich danach auf der Haut angenehm kühlend und erfrischend an. In der Regel handelt es sich um transparente Hydrogele, die kein Fett enthalten und daher sehr gut für fettige und unreine Haut geeignet sind.

Ein Gesichtspeeling ein Mal pro Woche kann nicht schaden

Bei Gesichtspeelings hast Du die Qual der Wahl, denn es gibt Fruchtsäure-Peelings, Aktivstoff-Peelings, Enzym-Peelings und vieles mehr. Die gewünschte Funktion ist stets die gleiche: Ein Gesichtspeeling soll die oberste Hautschicht weicher machen, abgestorbene Hautschüppchen und Talgablagerungen entfernen und die Durchblutung fördern. Danach die Hautpflege nicht vergessen!

Welches ist nun die beste Reinigungsmilch?

Wenn Du Dich bei der täglichen Hautreinigung für eine Reinigungsmilch entscheidest, profitierst Du von einer sanften Hautpflege mit rückfettendem Effekt. Im Handel findest Du Produkte mit unterschiedlichen Zusammensetzungen, sodass bestimmt auch für Deinen Hauttyp das Passende mit dabei ist!

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